Uns ist nicht nur unsere Heimat wichtig, sondern auch unser Planet ...

und das nicht nur freitags. Deshalb an dieser Stelle: eine Auswahl von Aspekten und Informationen, die ebenfalls einen mehr oder minder großen Einfluss auf unser Klima / unseren Planeten haben, da eben irgendwie alles ineinandergreift.                                                                                                                                 Darüber hinaus ergänzend (nicht nur) für die Jugend, Info-Material rund um die Heimat vor der Haustür.  - Wer irgendwann begeisterte Erwachsene braucht,  die sich im Natur-, Klima- oder Gesundheitsschutz engagieren, muss den Nachwuchs angemessen informieren. Ehrenamt war, ist & bleibt eben kein Zufallsprodukt.

Wirklich CO2 sparen ...

Wer wirklich ab sofort und nachhaltig - unabhängig von Steckdose und Mobilität - etwas für die Optimierung seines eigenen ökologischen Fußabdrucks tun möchte, der stimmt mit den Füßen ab. Wie das gehen soll? Eigentlich recht einfach und selbsterklärend, denn wer ab sofort beim Einkaufen auf Produkte mit PALMÖL (wie z.B. Lebensmittel, Kosmetika oder Biodiesel) verzichtet, der sorgt mindestens mittelfristig dafür, dass sich die Zusammensetzung dieser Produkte ändert ...             Die ausbleibende Nachfrage nach diesem Pflanzenfett (in großem Stil) macht dessen Produktion unattraktiv ... letztlich werden dadurch die Rodungen - schlimmer noch das Abfackeln des (Regen-)Waldes überflüssig. D.h. unser aller grüne Lunge kollabiert nicht so schnell an "Geiz ist geil" und die Tiere, die dort ihren Lebensraum haben (allen voran der Orang-Utan = Waldmensch), erhalten eine Chance zurück.

"Saubere Energie durch Waldvernichtung? Dreckiger geht es kaum!"

 Statement des gebürtigen Hessen Hannes Jaenicke (Schauspieler & Umweltschützer) im Rahmen der Aktion: Rettet den Reinhardswald.  Weiter heißt es: „Waldschutz ist Klimaschutz – Waldschutz ist Artenschutz – Waldschutz ist Trinkwasserschutz.“

Es geht also MEHR ... Kaffeebecher mitnehmen

In Deutschland verbrauchen wir 320.000 Einwegbecher - pro Stunde. (Quelle: https://www.ndr.de/ratgeber/verbraucher/Plastik-vermeiden-Tipps-fuer-weniger-Muell,plastik392.html ) Die meisten sind außen aus Pappe und haben innen eine dünne Plastikschicht. Der Deckel ist fast immer aus Plastik. Für einen Kaffee unterwegs haben inzwischen immer mehr Menschen erfreulicher Weise einen Thermobecher dabei - und ein Tuch zum Sauberwischen, damit die Tasche (in der er nach Gebrauch schlummert) keine Flecken bekommt. Wenn nun immer mehr Kaffeetrinker auch „to go“ ihren „Pott“ dabeihaben und nutzen – und zwar weltweit und nicht nur auf der „Deutschland-Hallig“ – dann ist zumindest ein Anfang gemacht. Und wer bewusster genießt, dem fällt sicherlich auch ein, wo im Alltag immer mehr Plastikmüll vermieden werden kann…

„ … Bei der Verschmutzung der Meere sind Plastiktüten aus Deutschland aber eher nicht das Problem. Der Grund: Ein Großteil des Plastikmülls in den Ozeanen stammt aus Flüssen in Asien. Laut einer "Nature"-Studie hat im Jahr 2015 der Jangtse, der längste Fluss Chinas, mit Abstand am meisten Plastikmüll in die Ozeane gespült, schätzungsweise 333.000 Tonnen. Etwa 86 Prozent des Plastiks weltweit stammen aus Flusssystemen aus Asien.

Daten zum Plastikmüll hat die Onlineplattform "Our World in Data" gesammelt. Ihre Weltkarte prognostiziert, wie hoch der Anteil eines Landes am globalen Missmanagement in der Abfallwirtschaft im Jahr 2025 sein könnte. Hier schneidet Deutschland vergleichsweise gut ab.

… Am Ende gilt: Vor Recycling sollte man zuallererst auf Abfallvermeidung setzen. Bei jedem Supermarktbesuch eine neue Tüte zu kaufen, egal aus welchem Material, ist keine gute Idee. Stattdessen sollten Verbraucher ihre Tüten so oft wie möglich nutzen und den Transport ihres Einkaufs entsprechend vorher planen, statt erst an der Kasse festzustellen, dass sie noch Tüten benötigen. …“
https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/plastiktueten-warum-ein-verbot-kaum-etwas-bewirkt-a-1281524.html

Unabhängig davon, sollte jede(r) – wo immer möglich - auf so viel Umverpackung und “one way“, wie irgend geht, verzichten … und ein bisschen beschämend ist er schon, der Blick nach Afrika:
 
„…Viele afrikanische Länder haben Plastik den Kampf angesagt und greifen dabei hart durch: Import, Export, Produktion und Verkauf von Einweg-Plastiktüten – alles ist dort verboten. In Ruanda etwa wurden Plastiktüten bereits 2008 komplett verboten. Wer mit einer der verbotenen Tüten erwischt wird, der muss sogar Strafe zahlen. … Im Laufe der Jahre folgten immer mehr afrikanische Länder dem Beispiel. In Mauretanien etwa gilt das Gesetz seit 2014, in Marokko seit 2016. Im Jahr 2017 folgte dann auch Kenia. Frisch dabei (2019) ist auch Kenias Nachbar Tansania. Und für Urlauber ergänzend vielleicht noch der abschließende Hinweis: teilweise ist sogar das Mitführen von Plastiktüten unter Strafe gestellt“… – also VORsicht, denn das könnte ungeahnte Löcher in die Urlaubskasse reißen.                                                                                                                        Plastiktüten: Afrika ist Vorreiter bei Verbot – Deutschland tut sich noch schwer
 

Nach dieser „kleinen Weltreise“ durch Asien und Afrika zurück nach Europa - zu dir, zu mir, zu Ihnen, zu uns: Mitmachen beim Mehrweg ist alternativlos (um diese Vokabel auch einmal sinnvoll einzusetzen), denn die Welt ist und bleibt ein Dorf – wie die folgenden Grafiken ganz gut veranschaulichen … 

PS: Laut Scientific Reports: Lebreton et al., 2018 war allein das >Great Pacific Garbage Patch< (zwischen Hawaii & Kalifornien unterwegs) 1,6 Millione n Quadratkilometer groß, d.h. Deutschland würde allein in dieser schwimmenden Müllinsel viermal Platz finden (in-> zeit.de: Die größte Müllkippe der Welt ist gut versteckt, von M.Mast & S.Stockrahm 20.8.2018)

Der WALD - vielseitiger Allrounder

WALDWISSEN -                                   Was der Wald für uns leistet
Wissenswerte Denkanstöße ...


Was ist Wald? ...

10 Fragen - 10 Antworten ...

Funktion des Waldes von A-Z
Ein derartig außergewöhnlicher Lebensraum kann gar nicht genug von allen Seiten beleuchtet werden!


Wald, Natur ... vom ganz besonderen MehrWERT

Außergewöhnliche Berechnungen

Wie von vielen bereits vermutet ... er existiert tatsächlich, der MehrWERT ...


One Planet Summit:  30% der Natur ...

"Restnatur" in Europa ist genau so schützenswürdig, wie Regenwälder und Korallenriffe ...

Landschaftsplanung ...

Grundlage nachhaltiger Landschaftsentwicklung ...

Ebenfalls erinnerungswürdig ... 

A wie Artenschutz

Weil Artenschutz alle angeht

Natura 2000

Edelsteine der Natur

Wir bleiben dran ...


4 kids - Einladung zum Schmökern und mehr

Kinder - und Naturschutzbroschüre


Unterrichtsmaterial Primarstufe & Co


Wir suchen weiter ...